Vorstandschaft

Ingrid Ast

Vorsitzende der FL

Mein Name ist Ingrid Ast, geb. Fellinger, ich bin mit meinem Mann seit mehreren Jahrzehnten  verheiratet, und habe die 60 schon einige Zeit überschritten.

Als Mutter von drei Söhnen und inzwischen auch Omi von zwei ganz besonderen Schätzen, weiß ich was den Familien wichtig ist.

Von Beruf bin ich Fachoberlehrerin für Ernährung und Gesundheit und Textiles Gestalten. Es ist kein Wunder, dass mir daher junge Menschen und ihre Entwicklung sehr am Herzen liegen.

                              Seit meiner Jugendzeit setze ich mich für andere ein                                                              

als Klassensprecherin, Schulsprecherin, Jugendkolpingleiterin, Chorsängerin, Pfarrgemeinderätin, Elternbeiratsmitglied im Kindergarten, Elternbeiratsvorsitzende der Bischof Riccabona Volksschule und Übungsleiterin. Ehrenamtliches Engagement ist eine Säule der Gesellschaft und schafft Zusammenhalt.

Das treibt mich an..

Die Grundlagen für eine solide Bildung und Entwicklung muss die Gesellschaft legen und die Probleme lösen.

Ganz besonders wichtig ist mir, dass Frauen in allen entscheidenden Gremien vertreten sein müssen.

Wir Frauen sind  im Besonderen diejenigen, welche immer noch durch ihr soziales Handeln und ihre Auszeiten für Kindererziehung und die Pflege naher Angehörigen, benachteiligt sind. Das muss Politik ändern.

Das konnte ich bereits verändern

2001 habe ich  auch mit  Freundinnen die Frauenliste in Wallersdorf gegründet.

Zudem darf ich mich Gründerin oder Initiatorin der Eltern-Kind-Gruppe, des Kleinkindergottesdienst Teams, der Power-Kids, und des Wallersdorfer Netzwerkes nennen. Immer wenn ich eine Lücke sah, habe ich Gleichgesinnte für die Sache begeistern und gewinnen können.

Nur gemeinsam kann man etwas bewegen!

Dies gilt auch für den Gemeinderat.

Als ich 2002 mit Ulrike Waas-Maierhofer in den Gemeinderat gewählt wurde und seither darin vertreten bin, hat sich viel getan. Die Abstimmungen waren nicht mehr einstimmig dafür und es wurde auch diskutiert. Mit Ulrike und mir waren noch zwei weitere Frauen im Gremium. Es ist deutlich, dass Frauen einen anderen Focus auf viele Pflichtaufgaben der Gemeinde haben. Frauen können sehr wohl einen Bebauungsplan lesen, einen Haushaltplan beleuchten, die Infrastruktur vorwärts bringen, vernünftige Gewerbeansiedlungen abschätzen und und und.

Mit meiner Schwester Lisa Wax (zuerst Frauenliste- später ödp) und Susanne Unger waren zwei weitere Frauenlistendamen sehr engagiert bei der Sache. Beide haben sich mit mir sehr um die Belange der Bürgerinnen und Bürger gekümmert und viele gute Ideen eingebracht. Dass wir in einigen Punkten der Zeit weit voraus waren, mussten wir zur Kenntnis nehmen. Es ist sehr bedauernswert, dass beide dem Gremium seit 2020 nicht mehr angehören.

In den zwei Perioden in denen ich im Kreistag von Dingolfing-Landau vertreten war, konnte ich mich besonders für die Schulen, die geplante Umweltstation und im Rechnungsprüfungsausschuss verdient machen.

Daran arbeite ich noch

Die Gesellschaft kann und sollte auf uns Frauen nicht verzichten. Ich bin erst dann an meinem Ziel angekommen, wenn wir Frauen paritätisch in allen Gremien vertreten sind. Nicht weil Frau Frau ist- sondern weil Frau es kann. Wir sind nicht besser als Männer- aber auch nicht schlechter.

Nur gemeinsam können wir in eine gute Zukunft gehen, zum Wohle der Gesellschaft und der Natur.

                             Mein Motto:                                

Gott gebe mir den Mut, Probleme zu lösen, die ich lösen kann,  die Gelassenheit, Situationen hinzunehmen, die ich nicht ändern kann  und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.    

                                                                                                                           frei nach Friedrich-Christoph-Oetinger                                                                                       

 

Susanne Unger

Stellvertredende Vorsitzende der FL

Ich bin Susanne Unger, Ü 60 und in zweiter Ehe sehr glücklich verheiratet. Meine beiden Töchter sind Ü 30 und das große Glück meines Lebens.

Als studierte Innenarchitektin habe ich über 32 Jahre lang ein kleines Ingenieurbüro für Aufmaß und Abrechnung von Bauleistungen betrieben. Jetzt übe mich darin, zusammen mit meinem Mann, Gefallen am Ruhestand zu finden. Wobei  dieses Wort Ruhestand- bei mir nicht ganz zutreffend ist.

Wie alles begann

Als ich vor über 30 Jahren von München nach Ettling gezogen bin, hatte Ingrid Ast gerade die Mutter-Kind-Gruppe ins Leben gerufen. Rückblickend war das für mich der größte Glücksfall für eine erfolgreiche Integration in Wallersdorf.

Ehrenvolle Ämter:

  • Vor über zehn Jahren wurde ich auf Vorschlag von Ingrid, zur Vorständin des Wallersdorfer Netzwerks gewählt. Bis heute bekleide ich dies Position und erfahre viel über die Menschen in der Gemeinde, denen es nicht so gut geht. Das erdet mich und ich bin glücklich, hier mit der Vorstandschaft helfen zu können. Mit Mut und dem Herzen am richtigen Fleck, lösen wir viele Probleme.
  • Seit etlichen Jahren bin ich stellvertretende Vorsitzende der Frauenliste und Ingrid`s rechte Hand.
  • Von 2014 bis 2020 wählten mich die WallersdorferInnen zur Gemeinderätin was mich sehr gefreut hat. Dafür habe ich mich mit Leidenschaft eingesetzt.

Frauenliste schafft Integration für NeubürgerInnen

Für mich ist die Zugehörigkeit zur Frauenliste die beste Integrationsmöglichkeit für „Zuagroaste“. Hier sind so viele verschiedene Frauen vertreten, dass frau zu allen Schichten, Berufen und Interessensgebieten eine Verbindung bekommen kann und sich nie alleine fühlt.

Vielfältige Aktionen, vor allem die legendären Kabarett-Abende schweißen die Gruppe zusammen. Als Mama Bavaria konnte ich sogar mich selbst von meinem Talent überzeugen. Stehen Catering zu wohltätigen Zwecken auf der Tagesordnung oder  das Integrationscafe`, dann bin ich quasi schon unterwegs.

Typisch Mann, typisch Frau hat ausgedient

Die Frauenpower der Frauenliste hat mich sehr gestärkt. Auf den Baustellen, in einem männerdominierten Umfeld, hatte ich es anfangs nicht immer leicht.

Mit meinen Erfahrungen möchte ich nur zu gern den jüngeren Frauen Mut machen, sich von typischen Frauenberufen weg zu orientieren und in Mintberufen Fuß zu fassen. Auch vor einer Selbstständigkeit sollte Frau nicht zurückschrecken.

In puncto Gleichberechtigung hat sich schon erfreulich viel bewegt, aber die Gesellschaft darf nicht müde werden überall Parität anzustreben und vor allem auch für equal pay zu sorgen.

Aktionen machen Frauenthemen sichtbar

  • Equal Pay Day
  • Weltfrauentag
  • und Orange Day (Tag gegen Gewalt an Frauen) liegen mir sehr am Herzen.

Frauen müssen raus aus der Unsichtbarkeit.

Allen Frauen, denen diese Ziele wichtig sind, sind  bei der Frauenliste willkommen.

Aber auch für Frauen, die das „klassische Rollenbild“ von Hausfrau und Mutter leben, finden hier Gleichgesinnte, können aber trotzdem gerne in andere Lebensentwürfe hineinschnuppern.Toleranz wird bei der Frauenliste Wallersdorf großgeschrieben, vielleicht ist das das Geheimnis des Erfolgs.

Mein Motto:

Das Leben ist zu kurz, um schlechte Schokolade zu essen und nicht bei der Frauenliste zu sein.

Ulrike Weinzierl

Zweite stellvertretende Vorsitzende der FL

Anfang 50, verheiratet, 2 Kinder
Selbstständige EH Kauffrau
Wallersdorf

Doris Kornherr

Vorstandsmitglied der FL

Mein Name ist Doris Kornherr, bin Mitte 50 und verheiratet. Unsere  Diva, eine Labradorhündin, ergänzt unsere Partnerschaft in sehr schöner Weise.
Beruflich bin ich in die Fußstapfen meiner lieben Mama getreten und bin wie sie Friseurmeisterin sowie erfolgreiche  selbstständige Unternehmerin.
Großen Bekanntheitsgrad habe ich, weil ich:

  • 2011 und 2013  Mitorganisatorin und -veranstalterin des Wallersdorfer Bürgerfestes war.
  •  jahrelang Mitglied der Vorstandschaft des Gewerbevereins Wallersdorf war.
  • seit über 20 Jahren  ehrenamtlich im Meisterprüfungsausschuss der HWK Niederbayern-Oberpfalz tätig, sowie seit 2019 stellvertretendes Mitglied der Vollversammlung der HWK Niederbayern-Oberpfalz bin.
  • 2018 ich durch meine Arbeit als Ausbilderin  den Ausbildungsförderpreis der Stadt Deggendorf erhalten habe.

Ich engagiere mich und kandidiere seit Jahren für die Frauenliste, weil ich der Meinung bin:

  • dass wir als Gesellschaft nur gemeinsam ans Ziel kommen. Die Vielfalt unserer FL Mitglieder ist beeindruckend. Wer etwas bewegen will, kann, darf und muss aktiv mitarbeiten.
  • dass Frau zu sein mehr bedeutet als dem früher aufgezwungenen Rollenbild immer noch zu folgen. Uns Frauen wird oftmals vieles nicht zugetraut.
  • als moderne Frau hinterfrage ich gerne und füge bei den verschiedenen Sichtweisen zusätzlich zum logischen Denken noch die empathische Komponente dazu.
  • dass ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Frau und Mann im Gemeinderat herrschen sollte. Nur dann, wenn tatsächlich 50% Frauen darin vertreten sind und Entscheidungen gemeinsam mit den männlichen Kollegen getroffen werden, wird auch der weiblichen Sicht der Dinge Rechnung getragen.
  • dass es beeindruckend ist, welche Projekte die FL in den vielen Jahren schon geschafft, angesprochen, angetrieben und auch durchgesetzt hat.
  • dass ich mich bei der FL parteiunabhängig mit gesundem Menschenverstand einbringen kann.

Für die Mitarbeit im Marktrat hätte ich mehrere Beweggründe:

  • Als Mitorganisatorin des Bürgerfestes 2011 und 2013 unter dem Motto „Von Bürger für Bürger“ war es mir wichtig, das Gemeinwohl für alle Generationen zu fördern und Wallersdorf als Markt attraktiver zu machen. Dieser Leitspruch steht sinnbildlich für mein Engagement und die zu treffenden Entscheidungen.
  • Auch oftmals kleine Entscheidungen im Gemeinderat betreffen früher oder später alle Bürger. Vorausschauende Entscheidungen sind gefragt, da sich unser Markt für alle Generationen lebens– und liebenswert entwickeln und für die Zukunft gerüstet präsentieren soll.
  • Mit neuen Konzepten würde ich gerne die Wirtschaft und die Ansiedelung insbesondere kleinerer Betriebe unterschiedlicher Branchen fördern und Arbeitsplätze sichern wollen. Mit regionalen Entwicklungsinitiativen sollte die Wirtschaft angekurbelt und gestärkt werden. Als erfolgreiche Unternehmerin  weiß ich wovon ich spreche.

Unsere Marktgemeinde hat Potential! Hier gilt es mit Nachhaltigkeit und Wertschätzung vorhandene Ressourcen in allen Bereichen unserer Marktgemeinde zu nutzen und für alle Bürger zugänglich zu machen.

Als Tierliebhaberin stelle ich fest,

dass ich als Hundebesitzerin, einen anderen Blick auf unser Wallersdorf habe als Bürger/Innen ohne Haustiere. Ich gehe viel in der freien Natur spazieren und weiß unsere gute Infrastruktur zu schätzen.

Mein Motto: 

Gerade auf menschlicher Ebene ist ein gutes und wertschätzendes Miteinander die Basis erfolgreicher Arbeit für die gesamte Marktgemeinde.

Ich lebe gerne hier und fühle mich in meiner Heimat wohl. Damit das auch für die zukünftigen Generationen so bleibt, muss unser Markt familienfreundlich sein. Ein großes Augenmerk lege ich deshalb auf den respektvollen und vernünftigen Umgang mit Umwelt, Natur und eine nachhaltige Wirtschaft.

Sabine Hahn

Vorstandmitglied der FL

Mitte 40, verheiratet, 3 Kinder
Industriekauffrau
Haidlfing

Marlene Pertler

Vorstandsmitglied der FL

Anfang 50, zwei Töchter

Buchhalterin

Haidlfing

Monika Deistler

Schatzmeisterin der FL

Mein Name ist Monika Deistler, ich bin Anfang 50, verheiratet und stolze Mutter von zwei Kindern.

Als Verwaltungsangestellte an der technischen Hochschule in Deggendorf, habe ich viel mit jungen Menschen zu tun. Das ist sicher ein Grund dafür, warum ich immer über den Tellerrand hinaussehe und Neuem aufgeschlossen bin. Dass man sich auch in Vereinen engagieren und Gemeinsinn pflegen muss, ist mir von jeher ein großes Anliegen.

Zur Frauenliste gesellte ich mich, als diese das Wallersdorfer Netzwerk gründete und über Jahre hinweg den Glühweinstand betrieb. Dadurch konnte unverschuldet in Not geratenen WallersdorferInnen bis zum heutigen Tag geholfen werden. Das hat mir sehr imponiert. Ich dachte mir, in der Frauenliste Wallersdorf sind lauter taffe Frauen die nicht nur reden, sondern auch machen. So entschloss ich mich,  Mitglied der FL zu werden. Vor der letzten Marktratswahl hat mich dann Ingrid überzeugt. So habe ich 2020  auch für den Gemeinderat kandidiert. Mir wurde klar, dass es notwendig ist, Farbe zu bekennen. Es können keine Frauen in den Gremien sitzen, wenn sie sich nicht zur Wahl stellen.

Den Mut dazu und auch den gesunden Menschenverstand besitze ich. Im Wahlwettbewerb habe ich sogar eine neue Seite von mir kennenlernen dürfen. Die Teilnahme am Kabarett hat mir sogar Spaß gemacht. Es war auch schön zu sehen, dass das Selbstvertrauen anderer Kandidatinnen wuchs.

Bei der letzten Vorstandswahl wurde ich zur Schatzmeisterin der Frauenliste gewählt.  Gerne habe ich die finanziellen Belange im Blick. Es ist auch erfreulich, dass in dieser Gruppe neue Ideen nicht gleich abgewürgt werden. Ich jedenfalls bin gerne Mitglied der Frauenliste Wallersdorf und freue mich auf alles was noch so kommt.

Elisabeth Zauner

Mein Name ist Elisabeth Zauner, gehe auf die 70 zu und bin verheiratet. Meine zwei erwachsenen Kinder sowie die drei Enkelkinder sind mir jeden Tag eine große Freude und bereichern mein Leben.

Beruflich war ich an berufsbildenden Schulen als Fachoberlehrerin tätig. Meine lebensbezogenen Fächer wie Ernährung, Nahrungszubereitung, Textiles Gestalten und Haushaltstechnologie prägen meine Haltung zur nachhaltigen Lebensweise.Es ist mir ein großes Anliegen, diese Haltung an die nachfolgenen Generationen weiter zu geben.

Als Nichtwallersdorferin fand ich durch meinen ehrenamtlichen Einsatz und meine Heirat mit einem engagierten Hiesigen, sehr guten Anschluss zur Bevölkerung.

Seit Jahren übe ich das Amt der Schriftführerin beim Wallersdorfer Netzwerk aus und bin aktiv im Seriorenkulturclub.

Als Gründungsmitglied  der FL Wallersdorf habe ich mich von Anfang an für  die Belange von Frauen und Familien eingesetzt. In einem bis dahin fast reinem Männer-Marktrat, war und ist die weibliche Sichtweise nicht hinreichend vertreten. 

Meine Mitarbeit beim Ferienprogramm ist selbstverständlich und immer wieder sehr erfreulich. Jedes Jahr bin ich gerne bei Sichtungsfahrt der Spielplätze der Marktgemeinde dabei. Als Mutter und Oma habe ich einen Blick dafür, wo es noch was zu verbessern gibt.

Was ich besonders toll an der Frauenliste finde ist, dass wir bei geplanten Vorhaben der Marktgemeinde unsere Meinung miteinbringen können. Als Mitglieder und Kandidatinnen sind wir nicht nur alle vier Jahre gefragt, sondern können laufend an unsere jeweiligen Gemeinderätinen die Anliegen an die Frau bringen. Besonders die Aspekte der Familien-, Senioren- und Kinderfreundlichkeit werden berücksichtigt.

Ramona Nagel

Kassenprüferin der FL

Ich bin Ramona, Mitte 50, verheiratet, habe 2 Kinder und 3 wunderbare Enkelkinder.

Von Beruf bin ich Chemielaborantin und Garten & Landschaftsbauerin. Weil ich mich auf Veränderungen einlasse und mehr im sozialen Bereich arbeiten wollte, vollzog ich eine weitere Ausbildung. Bei der Caritas in Landau a. d. Isar, habe ich  eineinhalb jährige Ausbildung zur Demenzbetreuerin durchschritten.

Seit 2016 bin ich bei der Gemeinde Wallersdorf mit voller Liebe und Leidenschaft als Büchereileiterin angestellt. Zudem bin ich seit 2018 Kassiererin vom Wallersdorfer Netzwerk.

2019 bin ich der Frauenliste Wallersdorf beigetreten. Besonders wichtig sind mir die Themen: Mobilität und Betreuung unseren älteren Mitbürger. Sehr viel Einblick hatte ich in meiner Ausbildung in der Betreuung von an Demenz erkrankten Senioren. Deshalb ist mir dieser Punkt sehr wichtig. Die Bevölkerung wird auch in unserer Marktgemeinde immer älter. Und für diese Mitbürger müssen wir vorsorgen.

Vor allem in Bereichen seniorengerechtem Wohnen, ausreichenden Plätzen in Seniorenheimen, muss gehandelt werden , denn dort entstehen immer wieder Engpässe. Barrierefreiheit in der Marktgemeinde, betreutes Wohnen oder was auch für die Zukunft interessant wäre sind die Senioren WGs.

Sehr viel Handlungsbedarf besteht auch in der Betreuung in der häuslichen Pflege. Die Weichen für Morgen müssen schon heute gestellt werden.

Nicht nur in der Politik, sondern im gesamten öffentlichen Leben ist es unverzichtbar, dass sich die Frauen zu Wort melden und Einfluss auf Entscheidungen geltend machen.

Ein gutes Wertschätzendes Miteinander in unserer Marktgemeinde zwischen den Generationen, Kulturen und unterschiedlichen Bürgergruppen ist nach wie vor sehr wichtig.

Das alles sind meine Beweggründe für die Mitgliedschaft in der Frauenliste Wallersdorf, weil ich mich dort für eine positive und nachhaltige Gesellschaft einsetzen kann.

Gabi Schedlbauer

Kassenprüferin

Gründungsmitglied der FL, Verfasserin der Vereinssatzung, langjähriges Vorstandsmitglied

Anfang 50, verheiratet, 2 Kinder

Justizbeamtin

Haidlfing

Weitere Mitglieder

Susanne Marek

Anfang 40, verheiratet, 1 Kind

OStRin/Dozentin Fachakademie Landshut Seligenthal
Wallersdorf

Kirchenchor Wallersdorf, Mitglied im Frauenbund, alverde-Leserbeirat

Kathrin Unverdorben

Mein Name ist Kathrin Unverdorben, bin Mitte 30 und Mama von zwei Kindern. Mit Herzblut arbeite ich als Erzieherin mit Menschen mit geistiger Behinderung. Als kreative Frau habe ich mir mit einem eigenen Schmucklabel nebenberuflich ein zweites Standbein aufgebaut.

Als aktive junge Frau ist mir zudem das soziale Engagement wichtig. Der aktive Einsatz für ein weiteres Fortschreiten der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ist für mich selbstverständlich und notwendig. Für mich war und ist es einfach immer noch nicht nachvollziehbar, warum „Unterschiede zwischen Menschen“ gemacht werden, sei es wegen Religion, Hautfarbe, sexueller Orientierung, Geschlecht oder Sonstigem.

Die Frauenliste ist eine Gemeinschaft in welcher ich mich sofort wohl und aufgenommen gefühlt habe. Ein modernes Frauenbild und eine zeitgemäße Familienpolitik werden dort gelebt. Nicht nur soziale Themen und Aktionen stehen im Focus. Mehr oder weniger offensichtliche Benachteiligungen von Frauen, die in der heutigen Zeit leider immer noch stattfinden, werden beleuchtet. Das Eintreten für gleiche Löhne für Mann und Frau ist selbstverständlich.

Diskussionen und Gespräche werden über verschiedene Kanäle gepflegt. Die Meinungen sind nicht immer gleich, werden aber stets wertfrei angenommen und akzeptiert. Die „bunte Mischung“ aus verschiedensten Altersgruppen, Berufsgruppen ist für mich besonders inspirierend. Auch Frauen, die sich bewusst nicht für ein karriereorientiertes Lebensmodell entschieden haben, sind eine Bereicherung und werden geschätzt. Die Frauen bekommen eine differenzier Sicht auf verschiedenste Probleme oder Sichtweisen. Schwachstellen in der Gemeinde werden gezielt und fokussiert angegangen. Ich bin sehr froh, ein Teil einer so facettenreichen Gemeinschaft sein zu dürfen!

Olga Stettmer

Ende 40 verheiratet, 1 Kind

Salonleitung-Friseurin, Lehramt Studium
Wallersdorf

Swetlana Sinner-Buzori

Mitte 40, verheiratet, 1 Kind

Friseurmeisterin
Wallersdorf

Natalia Rakaschewski

Anfang 30, verheiratet, 2 Kinder

Kinderpflegerin
Wallersdorf

Hildegard Stangl

Mitte 50, verheiratet, 2 Kinder

Kinderpflegerin
Haidlfing

Christine Schmerbeck

Anfang 40, verheiratet, 2 Kinder

Angestellte, Autorin
Haidenkofen

Sonja Ludwig

Mitte 60, 3 Kinder

Selbstständige Kosmetikerin
Haidlfing

Gerlinde Johann

Anfang 60, verheiratet, 3 Kinder
Krankenpflegerin
Wallersdorf

Mitglied im Frauenbund
Schöffin am Amtsgericht

Nadine Straub

Nadine Straub

Nadine Straub ist mein Name und ich bin Ende 30 und verheiratet.  Als Mutter von drei Kindern und Hausfrau habe ich alle Hände voll zu tun. Mir ist in erster Linie wichtig für meine Kinder da zu sein. Ehrenamtlich bin ich neben der Frauenliste auch für Füreinander-Miteinander tätig.

Sie wollen wissen warum ich Mitglied der Frauenliste geworden bin? Ganz einfach. Ich möchte, dass Frauen in “bestimmende” Positionen kommen können.Zusammen mit der Frauenliste ist es mein Ziel, dass es mehr Gleichberechtigung und Anerkennung für Frauen gibt.

Martina Wenninger

Martina Wenninger

Anfang 40, verheiratet, 2 Kinder

Einzelhandelskauffrau
Wallersdorf

Ehrenamt: Elternbeiratsmitglied der Grund- und Mittelschule

Christa Brehm-Kornherr

Mitte 70, verheiratet, 1 Kind

Friseurmeisterin, Rentnerin
Wallersdorf

Mitglied beim Frauenbund und Wallersdorfer Netzwerk

 

Simone Koller

Mein Name ist Simone Koller, bin Mutter eines 12jährigen Sohnes, ledig und Mitte 30.

Schon immer zog es mich zur Musik hin, deshalb habe ich meine erste berufliche Ausbildung an der Berufsfachschule für Musik, in Plattling gemacht. Meine Schwerpunkte lagen  beim Gesang und dem Saxofon. Nach dieser Ausbildung lag die Selbständigkeit nahe. Als Musiklehrerin war ich sechs Jahre tätig. Nach dieser musikerfüllten Zeit drückte ich nochmals die Schulbank und wurde Erzieherin. Da ich Kinder gerne auf ihrem Weg begleite, ist Erzieherin zusein für mich Berufung. Von 2016 bis 2018 war ich im Haus der Kinder St. Johannes in Wallersdorf tätig, bevor ich im September 2018 die Kindergartenleitung in Wallerfing übernommen habe. Nebenberuflich arbeite ich in der Westernstadt in Eging am See, da es mir viel Freude macht in andere Rollen zu schlüpfen.

Zu meinen positiven Eigenschaften zählen Kreativität, eine lösungsorientierte Grundhaltung und Freude daran, etwas zu bewegen oder Neues dazuzulernen und mein Wissen zu teilen. Der Technik Talk der Frauenliste, welcher künftig von mir begleitet wird, ist meiner Technikaffinität zu verdanken.

Wie kam ich zur Frauenliste?

Als alleinerziehende Mutter einen 12-jährigen Sohnes, wurde ich durch das Ferienprogramm auf die Frauenliste aufmerksam.Ich empfand es als große Hilfe, beruhigt meiner Arbeit nachgehen zu können mit dem Wissen, dass mein Kind bestens versorgt ist.

Bei der Frauenliste ist was geboten

Miteingebracht habe ich mich bei verschiedenen Veranstaltungen der Frauenliste wie etwa dem Besuch der Heiligen Lucia und dem Orange day.

In der Frauenliste fühle ich mich wohl, weil:

sie von Diversität lebt

sie geprägt ist durch verschiedene Lebensentwürfe und Ressourcen

jede Meinung wichtig ist und gehört wird und man sich nicht von unten nach oben hochdienen muss

die zentralen Themen wie gender pay gap, Gleichstellung und die Sensibilisierung für alle gleichermaßen von Wichtigkeit sind.

Mein Motto:

„Ich verlange keine Bevorzugung meines Geschlechts.

Ich verlange nur, dass unsere Brüder ihre Füße von unserem Nacken nehmen“

Ruth Bader Ginsburg, Richterin am US Supreme Court, 1933 – 2020