Aufstellungsversammlung der Frauenliste für Gemeinderat
Die Gemeinderatskandidatinnen der Frauenliste: jeweils von links sitzend: Senta Berghammer, Renate Ammerseder, Gabriele Schedlbauer, Ingrid Ast und Hannelore Radspieler. Mittlere Reihe: Andrea Sagstetter, Heike Fischer, Petra Wagner, Elisabeth Zauner, Johanna Waas und Anneliese Weinberger. Obere Reihe: Kati Kühn, Sabine Berghammer, Jutta Waas, Susanne Unger, Anita Jakob, Claudia Waas, Elisabeth Weinzierl und Monika Fellinger.

Aufstellungsversammlung der Frauenliste für Gemeinderat

Ingrid Ast hält Rückblick über die erreichten Ziele.

Zur Aufstellungsversammlung für die Gemeinderatskandidatinnen begrüßte die erste Vorsitzende der Frauenliste Ingrid Ast alle Anwesenden und hielt eine Rückschau auf die sieben Jahre seit Bestehen. „Wir hatten uns vorgenommen: Mehr Frauen in den Gemeinderat – dieses Ziel haben wir erreicht. Die Idee für eine bedarfsgerechte Mittagsbetreuung an der Schule, die Powerkids, kam von uns und wurde umgesetzt. In den Kindergärten sind die Öffnungszeiten familiengerecht. Bei einer Umfrage zur Kinderbetreuung während der Ferien wurde festgestellt, dass hier kein Bedarf vorhanden ist.

Verbesserungen für die Bevölkerung die nicht eingeplant, aber dann entwickelt und umgesetzt wurden: Das Wallersdorfer Netzwerk. Es ist als Erstes zu nennen. Es hilft, unterstützt und fördert. Die Gründung ist vor allem den damaligen Ausschussmitgliedern Lisa Wax, Ulrike Mayerhofer und mir zu verdanken. Der Glühweinstand, der die Geselligkeit und die zwischenmenschlichen Kontakte stärkt, ist momentan ein fester Bestandteil bei uns. Beim Ferienprogramm beteiligten wir uns. An diesen Zielen müssen wir noch arbeiten:

Naherholungsmöglichkeiten ausbauen. Der Radweg mit der Anbindung an den Isar-Radweg ist bald fertig. Bei der Bahn-Unterführung in der Deggendorfer Straße hat Irmgard Schühlein Eiblmeier die Probleme gründlich dargestellt und weitergeleitet“.

Bei einem Blick auf die vergangenen sechs Jahre wo die Frauenliste im Gemeinderat vertreten ist, gilt der Dank Bürgermeister Helmut Wimmer, der in der Vergangenheit die richtigen Weichen gestellt hat. Ihm, dem Geschäftsstellenleiter Josef Greßman, dem Kämmerer Theo Eglseder, und der gesamten Verwaltung ist es hauptsächlich zu verdanken, dass die Gemeinde so gut dasteht. Auch allen Bediensteten der Gemeinde dankte man, denn sie alle tragen zum Erscheinungsbild der Gemeinde bei und ermöglichen, dass man sich hier wohl fühlen kann.

Die Marktgemeinde Wallersdorf hat eine sehr niedrige Pro/Kopfverschuldung. Zum 31. Dezember 2007 sind es 19,29 Euro, wobei die Gemeinde im Besitz von 28 Wohn- und Gewerbegrundstücken ist. Sie sind sofort bebaubar und 86 Grundstücke sind rechtskräftig im Bebauungsplan und müssen nur noch erschlossen werden. Am 31.Dezember 2008 dürfte die Pro/Kopfverschuldung 8,11 Euro betragen.

Die Schule, der Kindergarten in Haidlfing, die Turnhallen, die Feuerwehren sind gut bis sehr gut ausgestattet. Die Kläranlage mit dem Abwassernetz, wird den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht. Die Gemeindestraßen sind überwiegend geteert. Derzeit wird für die Naherholung ein Radweg geschaffen. Die Vereinsarbeit wurde beständig wohlwollend unterstützt um nur einige Punkte zu nennen. Verbesserungen sollten noch in der Jugendarbeit eingeleitet werden. Ein Sozialpädagoge bzw. eine Erzieherin sollte hierfür eingestellt werden.

Räume für unorganisierte Jugendliche werden dringend gesucht und sollten ausgestattet werden. Zurzeit sind unser ehemaliges Gründungsmitglied Lisa Wax und Richard Wagner, der Jugendbeauftragte der Gemeinde dabei, für diese Jugendlichen vor Ort die Situation zu verbessern und einen Förderverein zu gründen. Die nötigen Schritte hierzu werden eingeleitet. Die Frauenliste unterstützt diese Aktion soweit nur irgend möglich. „Zum Schluss stelle ich fest, dass die Zusammenarbeit unter den Gemeinderäten fraktionsübergreifend als gut zu bezeichnen ist. Ich bedanke mich dafür ausdrücklich. Wäre nicht die Bildung eines Familienausschuss abgelehnt worden, so könnte ich sie als sehr gut bezeichnen. Niemand muss sich vor den Aufgaben eines Gemeinderatsmitgliedes fürchten. Es sind zwei Dinge am Meisten gefragt. Der gesunde Menschenverstand und die Bereitschaft, sich für andere einzusetzen. Beides trifft für alle Frauen unserer Liste zu. Ich wünsche uns deshalb eine erfolgreiche Zeit. Packen wir`s an- wir haben wie immer viel zu tun“.

Der Wahlleiterin Petra Krinner und den Helferinnen Johanna Waas und Gabriele Schedlbauer wurde die Liste der Kandidatinnen vorgelegt. Einstimmig wurde die Gesamtabstimmung der Liste beschlossen. 1.Ingrid Ast, 2. Sabine Berghammer, 3. Johanna Waas, 4. Elisabeth Weinzierl, 5. Gabriele Schedlbauer, 6. Jutta Waas, 7. Claudia Waas, 8. Susanne Unger, 9. Renate Ammerseder, 10. Petra Wagner, 11. Anita Jakob, 12. Monika Fellinger, 13. Elisabeth Zauner, 14. Andrea Sagstetter, 15. Anneliese Weinberger, 16. Kati Kühn, 17. Rosi Nüssl, 18. Hannelore Radspieler, 19. Senta Berghammer und 20. Heike Fischer. Ersatzleute sind Andrea Boros und Julia Nüssl. Die Listenverbindungen mit der SPD und der ÖDP wurden mehrheitlich beschlossen. Als Beauftragteder Frauenliste und somit Ansprechpartner von der Gemeinde wurden Johanna Waas und Elisabeth Zauner gewählt. Zum Schluss wurden noch Irmgard Treiner und Sabine Hahn für den Wahlausschuss der Gemeinde bestimmt.

Bei Wünsche und Anträge wurde noch über den Glühweinstand gesprochen und über ein neues Logo der Frauenliste.

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