Frauenliste lud zur Diskussion
Susanne Unger und Elisabeth Zauner stellten den sieben Kandidaten Fragen zu den einzelnen Themenblöcken.

Frauenliste lud zur Diskussion

Sieben Kandidaten für den Bezirkstag standen Rede und Antwort

Die Frauenliste lud zum zweiten Mal besonders die Erstwähler und Unentschlossenen zurn „Bierernst, geht wählen“ ein. In Brandy’s Braugarage stellten sich am Dienstagabend sieben Kandidaten der Diskussion. Monika Maier (CSU), Manuela Wälischmiller (FW), Marlene Schönberger (Bündnis 90/Die Grünen), Aleksandra Freinecker (Die Linke), Florian Huber (SPD), Klaus Seufzger (ödp) und Marco Altinger (FDP).

Nach der Begrüßung durch Marlene Pertler stellten sich die Teilnehmer an der Podiumsdiskussion persönlich vor. Markträtin und Jugendbeauftragte Susanne Unger sowie Elisabeth Zauner befragten anschließend die Politiker. Schwerpunktmäßig wurden die Themen Umwelt, Energie, bezahlbarer Wohnraum, Schule und Bildung abgearbeitet. Für weitere Themenblöcke reichte die Zeit nicht, da die Gäste fleißig mitdiskutieren konnten. Bei der Frage: „Wie soll die Luft in den Städten verbessert werden?“ lagen die Diskutanten nahe beieinander. Von Lösungen wie Ruftaxis einführen, Warentransport auf die Schiene bringen und Elektroautos fördern wurde gesprochen. Bei der sozialpolitischen Frage, ob Erzieher, Altenpfleger, oder Krankenschwestern unterbezahlt sind, war sich das Gremium einig.

Dem Bereich Schule und Bildung wurde viel Aufmerksamkeit geschenkt. Wie kann es sein, dass es zu wenig Grundschullehrer gibt, obwohl man anhand der Geburtszahlen den Lehrerbedarf errechnen könnte? Muss man Junglehrern Zeitverträge geben, so dass sie im August keinen Verdienst bekommen? Warum hält Bayern an dem dreigliedrigen Schulsystem fest? Altinger beklagte hier die Akademisierung generell und die Geringschätzung der Handwerksberufe.

Seufzger forderte eine längere, gemeinsame Schulzeit, weil sich Kinder, wenn sie älter sind, besser einschätzen können. Huber findet den Weg, den die SPD vorschlägt, nämlich dass Kinder in einer Gemeinschaftsschule am besten aufgehoben sind, sinnvoll. Die Meinung von Maier ist, dass die vierstufige Realschule besser für die Kinder wäre. Schönberger hält Gesamtschulen für den richtigen Weg. Wälischmiller sprach sich ebenfalls für die Realschule ab der sechsten Klasse aus, weil diese für das Kindeswohl besser sei. Die letzte Frage war: „Wen wünschen Sie sich in der Opposition?“ Maier hofft auf eine starke CSU und könnte sich, falls nötig, eine Koalition mit den Grünen vorstellen. Altinger würde gerne mit der CSU regieren, wer dann in der Opposition ist, beschäftigt ihn nicht. Alle anderen könnten sich die CSU in der Opposition vorstellen.

Nun kam das Publikum zu Wort. Zahlreich nahm es die Gelegenheit wahr, Fragen zu stellen. Die anwesenden Erstwähler erlebten den Abend als sehr interessant. Gemeinsam war man sich einig: „Bitte geht alle zur Wahl“.

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